Fokus weiter auf der regionalen Arbeit

Boxberg/Main-Tauber-Kreis. Zur turnusgemäßen Mitgliederversammlung der CDU Boxberg hatte der Stadtverbandsvorsitzende Elmar Burger die Mitglieder in den Hof des Unterschüpfer Schloßes eingeladen. Neben den üblichen Regularien blickte der Vorsitzende auch ausführlich auf die Tätigkeiten der Union vor Ort in den vergangenen Jahren zurück. In seiner auf den Tag fast genau 10jährigen Amtszeit im Stadtverband konnte Burger auf eine Vielzahl an Veranstaltungen zurückblicken. Exemplarisch nannte er dabei die bei den Mitgliedern regelmäßig sehr beliebten Unternehmensbesuche bei den mittelständischen Betrieben in Boxberg und Umgebung, aber auch die vielen Besuche von Abgeordneten aus Bund und Land, sowie zuletzt auch dem Fachgespräch mit dem Minister für ländlichen Raum, Peter Hauk, im vergangenen Dezember.
 
Der Kreisvorsitzende der CDU und Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Wolfgang Reinhart berichtete in seiner Ansprach im Anschluss von den aktuellen politischen Vorgängen auf Bundes- und Landesebene. Nach der langwierigen Regierungsbildung zur neuen großen Koalition gelte es nun zügig die im Koalitionsvertrag vereinbarten Ziele umzusetzen. Hier komme der Politik, ebenso auf Landesebene zugute, dass aufgrund der guten konjunkturellen Lage umfangreiche Haushaltsmittel zur Verfügung stünden. Er habe deshalb auch in Stuttgart für einen Nachtragshaushalt zum aktuellen Doppelhaushalt der Jahre 2018/2019 plädiert, um die erneuten Mehreinnahmen im Land sinnvoll zu verwenden. Er werde sich auch weiterhin mit ganzer Kraft für die Förderung des ländlichen Raums einsetzen, was in den Verhandlungen mit dem grünen Koalitionspartner nicht immer einfach sei, so Reinhart. Die Menschen in der Region dürften auch zukünftig nicht bei Infrastrukturprojekten oder Städtebauförderung vom Fortschritt abgeschnitten werden. Erst kürzlich habe er in Gesprächen mit den zuständigen Fachpolitikern auf die Brennpunkte des Verkehrswesens in der Region hingewiesen. Die Tatsache, dass der Landkreis nach wie vor am dünnbesiedeltsten in ganz Baden-Württemberg sei, dürfe nicht zum Nachteil der Menschen ausgelegt werden.
Abschließend dankte Reinhart dem Stadtverbandsvorsitzenden Burger und seinem Vorstandsteam für die allzeit gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die auch zukünftig fortgesetzt werden soll. Zur Ehrung standen an diesem Abend zwei besonders treue Mitglieder der Unionsfamilie an. Mit der Ehrennadel in Gold für 50 und 55 Jahre wurden ausgezeichnet Adolf Schindler (50) und Hubert Waibel (55). In der heutigen Zeit sei es etwas ganz Besonderes, wenn man einer Organisation über fünf Dekaden die Treue halte, so der Kreisvorsitzende. Mit einem kurzen Ausblick auf die im nächsten Jahr anstehende Kommunalwahl wurde die Versammlung dann durch den Stadtverbandsvorsitzenden Elmar Burger geschlossen. 


Schreglmann weiter an der Spitze der CDU Külsheim

Külsheim. Auf der umfangreichen Tagesordnung der Mitgliederversammlung der CDU im Stadtverband Külsheim standen neben den üblichen Regularien wie Berichte und Neuwahlen auch die Ehrungen langjähriger Mitglieder in der Union. In der Besenwirtschaft des Weinguts Krug begrüßte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Thomas Schreglmann die Mitglieder zur Versammlung. In seinem Rückblick auf die vergangene Amtsperiode hob der Vorsitzende besonders die Höhepunkte Bundestagswahl wie auch das gemeinsame Sommerfest mit den Nachbarverbänden Tauberbischofsheim und Königheim hervor. Den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern aus der Union dankte Schreglmann ausdrücklich für die Plakatierung und die Organisation des Infostands zum Großen Markt, welche mit dem Einsatz unzähliger ehrenamtlicher Stunden gestemmt werden konnten. Besonders aber die kommenden Kommunalwahlen sind für die Union auch in Külsheim wieder eine besondere Herausforderung, so dass Schreglmann schon jetzt für ein Engagement auf den zahlreichen Listen warb, obgleich die Wahl erst im Mai 2019 stattfinden wird.
 
Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Vorstands ergaben die Wahlen zum Vorstand folgende Ergebnisse: Vorsitzender Thomas Schreglmann, stv. Vorsitzender Jürgen Goldschmitt, Schatzmeister Markus Lutz, Schriftführer Wolfgang Frank, Beisitzer Birgit Lutz, Armin Rother, Michael Sättele und Georg Stang.
 
Als Gast nahm an der Versammlung auch der CDU Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Wolfgang Reinhart teil. Er berichtete über die aktuellen landespolitischen Vorgänge aus Stuttgart und dem Landkreis. Hier stehe aktuell auch das Thema innere Sicherheit auf der Agenda. Erst kürzlich habe er sich gemeinsam mit dem Innenminister vor Ort ein Bild von der wieder in Betrieb genommenen Außenstelle der Hochschule der Polizei auf dem Wartberg in Wertheim gemacht. Die Liegenschaft in Landeseigentum war auch auf sein Bestreben hin wieder für die polizeiliche Nutzung umgewidmet worden, nachdem zu Zeiten der großen Flüchtlingszahlen im Jahr 2015 hier zwischenzeitlich eine Erstaufnahmestelle für Geflüchtete eingerichtet worden war. Die steigenden Ausbildungszahlen machten nun wieder zusätzliche räumliche Kapazitäten nötig, für die unkompliziert die Räumlichkeiten in Wertheim wieder genutzt werden könnten. Dem gestiegenen Sicherheitsbedarf der Bevölkerung könne aber auch durch den freiwilligen Polizeidienst, den es seit vielen Jahren erfolgreich im Land gebe Rechnung getragen werden, so Reinhart. Gemeinsam mit dem grünen Koalitionspartner wolle man aktuell das Konzept des freiwilligen Polizeidienstes überarbeiten.
 
Gekommen war Reinhart jedoch auch, um langjährige Mitglieder im CDU Verband zu ehren. Dies sei ihm regelmäßig eine besondere Ehre, da die Treue zur Union zeige, wie groß die Verankerung der Partei in der Bevölkerung nach wie vor ist. Über eine Ehrung für die 25jährige Mitgliedschaft konnte sich Stephan Nadarkiewitsch freuen, ebenso wie Detlef Radtke, der bereits seit über 40 Jahren treues Mitglied der Union ist.
 
Abschließend warf der alte und neue Stadtverbandsvorsitzende noch einen Ausblick in das laufende Jahr, bei dem neben dem gemeinsamen Sommerfest Anfang September auch eine Tagesfahrt zum Landtag nach Stuttgart im Dezember geplant ist. 



After Business Talk: Betriebsbesuch bei Endres-Ei GmbH in Großrinderfeld mit anschließender Schaumweinprobe

Die CDU Frauen Union Kreisverband Main-Tauber und der Stadtverband Tauberbischofsheim informierten sich während eines After Business Talk's mit Schaumweinprobe über die Eierproduktion bei der Firma Endres-Ei in Grossrinderfeld.
 
"Endres-Ei arbeitet mit einem Bestand von 15.000 Hennen in Bodenhaltung. Das Endres-Ei ist eine Marke, die fest in der Region etabliert ist", erklärte Angelika Döhner, Vorsitzende der Frauen Union Main-Tauber. Der Inhaber, Christian Endres, präsentierte sein Unternehmen und erklärte den Weg des Ei's von der Henne bis zum Regal im Supermarkt. Zusammen mit XXL Partnerbetrieben liefert Endres-Ei in die ganze Bundesrepublik. "
„Es gibt viele gute Gründe, Endres Eier zu essen, denn: Da ist die regionale Produktion, die Fütterung ohne Tier- und Fischmehlen und selbstverständlich die Verwendung von nicht gentechnisch verändertem Soja in unserem Hühnerfutter. Darüber hinaus sind Eier wahre Vitaminbomben“ so der Geschäftsführer Christian Endres. Er betonte, dass ihm neben der Tradition seines Betriebs immer auch die Region am Herzen läge. In jedem Endres Ei stecke die Kraft der fränkischen Heimat. Regional kaufen heißt auch die regionale Wirtschaft fördern. Die Wertschöpfung findet so in der Heimat statt.
 
Christian Endres beschäftigt in seiner Firma 40 Mitarbeiter und ist somit eine feste wirtschaftliche Größe in der Region", so Gabriele Reinhart, Vorsitzende des Ortsverbandes der Frauen Union Tauberbischofsheim, die zusammen mit dem Kreisverband zur Veranstaltung eingeladen hatte. Produziert werden Eier in braun, weiß und bunt. Mit Förderung durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds investierte die Firma in eine der modernsten Eierkoch- und Rollfärbeanlage von Deutschland, die auch Höfe der Umgebung nutzen können. Frau Bürgermeisterin Anette Schmidt freute sich darüber, eine derart innovative Firma in ihrer Gemeinde zu haben.
 
Im Rahmen der Schaumweinpräsentation stellte die Weinexpertin Claudia Wölpper-Murphy Sekt aus der Region und anderen Weinanbaugebieten vor. Mit den anwesenden Winzerinnen und Obstbäuerinnen konnte sich die Frauen Union auch über die Frostschäden der vergangenen kalten Nächte austauschen. Noch seien die Schäden nicht genau zu beziffern. Sollten sich größere Ernteausfälle realisieren, helfe den Betroffenen die vom Land in Aussicht gestellte Entschädigung.




Frauen Union-Kreisverband: Informationsbesuch Neubau Psychiatrie KH TBB

Der Kreisverband der CDU Frauen Union Main-Tauber besuchte kürzlich den Neubau der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psy-chotherapie am Krankenhaus Tauberbischofsheim und bekam einen Einblick in die Strukturen des Krankenhauses. Nach einer kurzen Begrüßung im neuen Café des Krankenhauses durch die Kreisvorsitzende Angelika Döhner informierte der Hausobere, Dr. Oliver Schmidt die Besucherinnen ausführlich über den Neubau und das medizinische Leistungsspektrum im Krankenhaus Tauberbischofsheim.

„Das Krankenhaus Tauberbischofsheim sichert zunächst als Haus der Grund- und Regelversorgung die hochwertige medizinische Basisversorgung der Menschen in der Chirurgie und in der Inneren Medizin“, erläuterte Dr. Schmidt. Auch die Versorgung von Notfällen sei rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr durch die Zentralen Notaufnahmen am Krankenhaus Tauber-bischofsheim gewährleistet. „Die Abteilung für Psychiatrie, Psychosomati-sche Medizin und Psychotherapie bietet darüber hinaus ein breites Versor-gungsangebot für Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen, das weit über die Grenzen des Main-Tauber-Kreises hinaus nachgefragt wird.“
Mit dem Umzug in den zukunftweisenden Neubau, der im vergangenen Sommer eingeweiht wurde, könne man nun das gesamte Behandlungs-spektrum für psychisch kranke Menschen jeden Alters unter einem Dach anbieten. „Als erste Anlaufstelle für die Patienten dient die Ambulanz. Pati-enten in akuten Krankheitsphasen werden auf den vier Stationen von kom-petenten Ärzten, Psychologen, speziell ausgebildeten Pflegekräften und Therapeuten versorgt“, so der Hausobere. Außerdem sind im Neubau in Tauberbischofsheim noch drei Tageskliniken untergebracht: eine für Kinder und Jugendliche, die von der Johannes-Diakonie Mosbach geleitet wird, sowie jeweils eine Tagesklinik für Erwachsene mit psychiatrischen bzw. psy-chosomatischen Erkrankungen. „Hier werden die Patienten tagsüber thera-peutisch betreut, die Abende und das Wochenende verbringen die Patienten in der gewohnten Umgebung zu Hause und können so die tagsüber ge-sammelten Erfahrungen, direkt im Alltag einüben.“ Insgesamt stehen 105 stationäre und 16 tagesklinische Plätze für Erwachsene in der Psychiatrie in Tauberbischofsheim zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch eine psychiatrische Tagesklinik mit 18 Betten am Standort Bad Mergentheim auf dem Gelände des Caritas-Krankenhauses.
Im Krankenhaus Tauberbischofsheim ist außerdem die Weiterentwicklung des medizinischen Leistungsspektrums geplant. Dr. Schmidt stellte den Politikerinnen der Frauenunion das Konzept vor, das sich zurzeit in Umsetzung befindet. „Am Standort in Tauberbischofsheim verfügen wir über besondere medizinisch-pflegerische Kompetenzen, die in ihrer Kombination in weitem Umkreis keine andere Klinik anbieten kann“, so Dr. Schmidt. Dazu gehören nach Darstellung des Hausoberen neben der Chirurgie und Inneren Medizin z.B. die Akut-Geriatrie, die Schmerztherapie und die konservative Orthopädie sowie eine leistungsstarke Physiotherapie. Dr. Schmidt: „In Verbindung mit der Psychiatrie, speziell der Gerontopsychiatrie und der Psychosomatik können wir so ein medizinisches Spektrum anbieten, das sich auch an den Bedürfnissen der Menschen einer älter werdenden Gesellschaft orientiert.“
Der Hausobere Dr. Schmidt erläuterte zugleich kurz die duale Finanzierung der Krankenhäuser in Deutschland und verwies auf die schwierige finanzielle Situation für die Kliniken. „Die Investitionskosten etwa für größere Bau-vorhaben werden von den Bundesländern getragen, die Krankenkassen finanzieren die laufenden Betriebskosten, die bei der Behandlung eines Pa-tienten anfallen.“ Bei größeren Investitionen komme aber in der Regel eine Beteiligung des jeweiligen Trägers hinzu. Als Beispiel nannte Dr. Schmidt den Neubau der Psychiatrie in Tauberbischofsheim. 2008 habe sich der Kreistag für den Neubau entschieden. Das Land Baden-Württemberg förder-te den Neubau mit knapp 17,5 Millionen Euro, der Kreis genehmigte über die Jahre einen Baukostenzuschuss in Höhe von insgesamt 12,6 Millionen Euro. Der Betrieb des Krankenhauses müsse aus den Mitteln gedeckt werden, die die Krankenkassen für die Behandlung der Patienten über sog. Fallpauscha-len bezahlen. Auch die Finanzierung moderner medizintechnischer Geräte müsse auf diesem Weg finanziert werden.
Eine weitere Herausforderung sieht Dr. Schmidt darin, qualifizierte Fachärzte für Tauberbischofsheim zu gewinnen: „In unserer ländlichen Region wird das leider immer schwieriger.“
„Insgesamt sind wir im Krankenhaus Tauberbischofsheim aber auf einem guten Weg“, zog Dr. Schmidt Bilanz. Rund 460 Mitarbeitende in Medizin und Pflege, Technik, Physiotherapie, Küche, Verwaltung, Bildungszentrum und vielen weiteren Bereichen sind zurzeit im Krankenhaus Tauberbischofsheim beschäftigt. „Mit dem neuen medizinischen Leistungskonzept sichern wir auf Dauer die hochwertige medizinisch-pflegerische Versorgung für die Men-schen in Tauberbischofsheim und der Region und damit auch die Arbeits-plätze in der Kreisstadt.“
„Es ist uns wichtig, dass durch das Krankenhaus Tauberbischofsheim die medizinische Grund- und Regelversorgung der Bevölkerung vor Ort sicher-gestellt ist“, erklärte Angelika Döhner. Sie bedankte sich für die Führung durch das Haus und die interessanten Informationen.  



Von links: Hausoberer Dr. Oliver Schmidt, Kreisvorsitzende Angelika Döhner
3. von links: Ortsvorsitzende Gabriele Reinhart und weitere Vorstandsmitglieder


Vorstandsitzung der Frauen Union Kreisverband Main-Tauber
Pflegestärkungsgesetz bringt erhebliche Verbesserungen
Gender-Mainstreaming-Diskussion


„Ab dem 01.01.2017 erhalten Pflegebedürftige deutlich verbesserte Leistun-gen“ so die Vorsitzende Angelika Döhner. Was bei der Umsetzung des Pfle-gestärkungsgesetzes II (PSG II) im Mittelpunkt steht, stellte die Regionaldi-rektorin der Ev. Heimstiftung, Swantje Popp vor.
Der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff, die Überleitung der bisher geltenden Pflegestufen in künftig fünf Pflegegrade, Leistungen durch die Pflegekassen ab dem 1.1.2017 im ambulanten Bereich und in Pflegeeinrichtungen wurden genauso erläutert wie das neue Begutachtungsinstrument, mit dem künftig der Grad der Selbständigkeit der Betroffenen und der daraus resultierende Pflegegrad durch den Medizinischen Dienst der Kassen ermittelt wird.
„Das bisherige Verständnis von Pflegebedürftigkeit konzentrierte sich darauf, welche körperlichen Einschränkungen ein Mensch hat und leitete daraus den Bedarf an Hilfe bei täglichen Aufgaben ab. Mit dem PSG II verändert sich der Maßstab. Relevant ist der Grad der Selbständigkeit, also inwieweit ein Mensch bestimmte Aktivitäten selbst ausführen bzw. seine Lebensbereiche selbständig gestalten kann. Berücksichtigt werden neben körperlichen auch gesundheitliche, psychische und kognitive Beeinträchtigungen. Menschen mit sog. eingeschränkter Alltagskompetenz - die also erheblich und dauerhaft auf Betreuung angewiesen sind – werden dadurch stärker berücksichtigt.“ so Swantje Popp.

Um die neue Pflegebedürftigkeit zu begutachten wird das sog. Neue Begut-achtungsassessment (NBA) eingeführt. Dafür bewertet der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK), wie selbstständig ein Mensch in sechs Lebensbereichen ist. So ergeben sich fünf Pflegegrade, die die bisherigen drei Pflegestufen ablösen. Für Pflegebedürftige, die zum 31. Dezember 2016 bereits eingestuft sind, erfolgt die Überleitung der Pflegestufen in Pfle-gegrade automatisch. Überführt wird nach einer einfachen Regel: Menschen mit ausschließlich körperlichen Einschränkungen erhalten den nächsthöheren Pflegegrad. „Pflegestufe 1“ wird zu „Pflegegrad 2“. Menschen mit einge-schränkter Alltagskompetenz kommen automatisch in den übernächsten Pflegegrad. In diesem Fall wird „Pflegestufe 1“ zu „Pflegegrad 3“. Die Versi-cherten werden von der Pflegekasse informiert.
Trotz den Verbesserungen bleibt eine Deckungslücke.

Die Zuhörerinnen stellten im Anschluss an den interessanten Fachvortrag zahlreiche Fragen zu diesem aktuellen Thema, die kompetent beantwortet wurden.
Gegenstand der Diskussion an diesem Abend war auch das Thema Gender Mainstreaming, über welches Frau Hedwig Lanig referierte. Es bestand Ei-nigkeit darüber, dass besonders auch im Bildungsplan viel stärker auf das Wohl und die Bedürfnisse der Kinder eingegangen werden muss. Toleranz ist wichtig für Menschen, die anders sind. Dies sollte für alle eine Selbstver-ständlichkeit sein. Die Ansichten der Gender Mainstreaming-Verfechter gehen allerdings zu weit und man sorgt sich um das Wohl der Kinder, die be-reits im Kindergarten „aufgeklärt“ werden sollen.
Angelika Döhner erklärte: „Hier ist der Frauen Union wichtig, dass man sich konstruktiv für die Belange der Kinder im Bildungsplan einsetzt - im Sinne der Kinder und der Familien“


CDU-Kreisvorstände informieren sich bei gemeinsamer Kreisvorstandssitzung über Südlink-Stromtrasse

Tauberbischofsheim. Bei einer gemeinsamen Sitzung der beiden Kreisvorstände der CDU-Verbände Main-Tauber und Neckar-Odenwald informierten sich die Kreisvorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL und Erich Scheuermann zusammen mit den übrigen Vorstandsmitgliedern über die in den beiden Landkreisen geplante Stromtrasse „Südlink“. Wie bereits berichtet soll die Stromtrasse als Erdkabellösung möglichst umweltverträglich ausgeführt werden. Durch die neu entstandenen und noch hinzukommenden Windparks im Norden des Landes könne so mit Hilfe der Hochspannungsgleichstromübertragung die Strommengen zu den Industriezentren im Süden verteilt werden.


Die beiden Landkreise seien durch Leitungsplanungen aus der Gegend um Schweinfurt in Richtung Großgartach direkt betroffen, so die Projektsprecherin Saskia Branzke bei der Präsentation in der gemeinsamen Sitzung. Beide Kreisvorsitzende waren sich einig, dass die Ausführung der Trasse wenn, dann nur eine als Erdkabellösung Akzeptanz finden könne. Auch sei in den kommenden zehn Jahren, die in der Planung und Ausführung der endgültigen Strecke noch verbleiben, ausreichend Zeit um das Projekt für alle Beteiligten verträglich auszuführen. Gerade für die Wirtschaft auch im ländlichen Raum sei es wichtig, auch in Zukunft, nach dem Ende der fossilen Energieträger, eine verlässliche Energieversorgung zu haben. Gerade für die hiesige Landwirtschaft sei wichtig, dass nach Ende der Bauarbeiten, die Oberfläche der Trasse wieder für landwirtschaftliche Bearbeitung verwendbar sei, ebenso müsse zusätzlich eine Verkehrswertentschädigung gezahlt werden. „Eine etwaige Ausführung als Freileitung, wie es in anderen Bundesländern noch üblich ist, haben wir stets abgelehnt“, so Reinhart und Scheuermann weiter. Umso mehr gelte es nun die weiteren Planungen sinnvoll zu begleiten.
Insgesamt vier Kabelstränge sollen zukünftig eine Leistung von vier Gigawatt in den Süden leiten. Dort könne die Weiterverteilung an den Netzanknüpfungspunkten in Großgartach und Grafenrheinfeld über bereits vorhandene Strukturen erfolgen. Sollte es umgekehrt im Süden zu einem Überangebot von Strom kommen, sei durch den Neubau der Leitung aber auch eine umgekehrte Stromzulieferung möglich, ergänzte die Projektsprecherin.

Als weiteres Thema auf der Tagesordnung stand auch die Nominierung für die kommende Bundestagswahl im Herbst 2017. Hier verständigten sich die Vertreter der Kreisvorstände darauf, den Prozess möglichst harmonisch zu gestalten. Als Termin habe hierfür der aus Satzungsgründen zuständige Landesvorstand und das Präsidium der Partei bereits den 18. November festgelegt. Zu diesem Zeitpunkt sei dann die Versammlung in Osterburken auf Delegiertenbasis einzuladen. Auch wolle man ferner in den Bezirksverbänden Nordbaden und Nordwürttemberg wieder die vordersten Listenplätze besetzen.

Abschließend berichtete der Kreisvorsitzende und CDU-Landtagsfraktionsvorsitzende Prof. Dr. Reinhart kurz über die aktuelle Landespolitik. Man habe in der Zeit seit Beginn der Koalition in Stuttgart bereits diverse Inhalte durchsetzen können. So habe er sich persönlich dafür verwendet, dass eine Erhöhung der Grunderwerbssteuer in Zeiten der Rekordsteuereinnahmen aktuell nicht mehr zur Debatte stehe. Besonders aber die Situation der Flüchtlinge in Land und Kreis bedeuteten auch für die Zukunft eine große Herausforderung, auch wenn die aktuellen Zahlen hier stark rückläufig seien. „Ich danke an dieser Stelle nochmals allen Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne die diese historisch einmalige Mammutaufgabe so sicher nicht hätte bewerkstelligt werden können“, so Reinhart weiter. Aktuell stünden in Stuttgart die traditionell schwierigen Haushaltsberatungen an. Hier sei es Ziel beider Landkreise, dass die besonderen Bedürfnisse des ländlichen Raums wieder ausreichend Gehör in Stuttgart finden. Besonders der Ausbau der Infrastruktur aus Straße, Schiene und Breitbandleitungen sei auf dem Land eine ungleich größere Herausforderung als in städtischen Gebieten. Aber auch die Investitionen in Bildung, innere Sicherheit und Wirtschaft, sowie eine neue Zuwendung für die Kommunen mittels eines kommunalen Sanierungsfonds werde gerade seitens der CDU-Landtagsfraktion unterstützt, erklärte Reinhart abschließend.

Unter Leitung der beiden CDU-Kreisvorsitzenden aus Main-Tauber und Neckar-Odenwald, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL und Ehrenfried Scheuermann, tagten die Kreisvorstände in einer gemeinsamen Sitzung in Tauberbischofsheim zusammen mit den drei Bundestagsabgeordneten aus dem Wahlkreis.


Chance Gymnasium

 
Main-Tauber-Kreis. Hocherfreut zeigte sich die Kreisvorstandschaft der CDU-Frauen-Union unter dem Vorsitz von Frau Angelika Döhner über den Zuspruch zur bildungspolitischen Gesprächsrunde in der Weinstube Lochner in Bad Mergentheim-Markelsheim.
 
Christian Schlegl, stellvertretender Schulleiter des Deutschorden-Gymnasiums Bad Mergentheim, stellte im Rahmen eines Vortrags Mitgliedern der Frauen-Union der CDU Main–Tauber und anderen Interessierten die Möglichkeiten und Vorteile des allgemeinbildenden Gymnasiums vor. Begabte Kinder erhalten auf dem direkten Weg zur allgemeinen Hochschulreife die bestmögliche Vorbereitung auf ein Studium.
Trotz dieser hohen Bildungsqualität sind die Schülerzahlen an allen Gymnasien im Kreis rückläufig. Ein Vergleich der Übertrittszahlen von Grundschülern ans Gymnasium zeigt, dass im Main-Tauber-Kreis die Zahl der Kinder, die nach der Grundschule aufs Gymnasium wechseln, weit hinter dem Landesschnitt liegt. Ursachen sind nicht nur der demographische Wandel und der Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung, sondern auch die Einführung von Gemeinschaftsschulen. Man lässt Eltern glauben, dass Kinder mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Bildung und Qualifikation erhalten würden. Zudem kann ein Kampf um einzelne Schulen und Standorte beobachtet werden. Dies trifft auf Gemeinden mit kleineren, weiterführenden Schulen zu. Hier stellt sich die Frage, ob es um die Sicherung eines Schulstandortes oder das Wohl des einzelnen Kindes geht. Die Anwesenden waren sich einig, dass dies auf Dauer weder im Interesse der Kinder noch in dem der Gesellschaft liege. MdL Wolfgang Reinhart lobte die gute Arbeit an den Gymnasien und stellt im Kreis die landesweit größte Dichte an beruflichen Gymnasien fest. Diese bereiten allerdings auf fachspezifische Studiengänge vor. Viele der Anwesenden attestierten Schülerinnen und Schülern, noch keine berufliche oder Studienorientierung zu haben. Gerade für sie wäre eine breite allgemeine Ausbildung am Gymnasium besser.

Wahlprogramm der CDU Baden-Württemberg und weitere Informationen zur Landtagswahl 2016

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Stabwechsel in der Senioren Union

Melchior Döhner neuer Vorsitzender im Stadtverband der Senioren Union Tauberbischofsheim

Tauberbischofsheim. Melchior Döhner ist neuer Vorsitzender des Stadtverbands der Senioren Union Tauberbischofsheim. „Ich freue mich, dass wir mit Melchior Döhner einen erfahrenen und kompetenten Vorsitzenden gefunden haben, der die Senioren Union in die Zukunft führen kann“, so Herbert Rabatzky, der den Vorsitz bisher inne hatte und aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl angetreten war. In seinem Rückblick, der sich über seine gesamte Amtszeit von fast zwei Jahrzehnten erstreckte, erwähnte Rabatzky zunächst viele Ereignisse und Veranstaltungen, die der Stadtverband unter seiner Leitung habe umsetzen können. Neben Diavorträgen, die in schöner Regelmäßigkeit durch Pfarrer Georg Burkert veranstaltet wurden, bis hin zu Besichtigungen unterschiedlichster Einrichtungen und natürlich immer wieder tatkräftiger Wahlkampfhilfe für die Kandidaten der Union bei Wahlen auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene.
 
Auf zahlreiche gemeinsame Erlebnisse blickte im Anschluss der Kreisvorsitzende der Union und Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Wolfgang Reinhart zurück. „Wenn wir heute unseren Freund Herbert Rabatzky verabschieden, geht eine Ära zu Ende“, so Reinhart. Wie nur wenige in der Union habe Rabatzky sich unermüdlich für die CDU und Senioren Union eingesetzt und bei zahllosen Veranstaltungen Präsenz gezeigt. Immer auch mit der Unterstützung seiner lieben Frau Doris, der Reinhart mit einem Blumengruß besonders dankte. Reinhart überreichte dem Geehrten eine Urkunde der Union für seine besonderen Verdienste im Rahmen seiner ehrenamtlichen Tätigkeit, sowie die Dankmedaille der CDU Deutschlands. „Ich danke Herbert Rabatzky von Herzen und freue mich, ihn auch in Zukunft treu an unserer Seite zu wissen“, so Reinhart abschließend.
 
In seinem politischen Statement zu aktuellen Themen unterstrich Reinhart anschließend, dass das alles beherrschende Thema der Asyl- und Flüchtlingskrise die Menschen im Land noch lange Zeit beschäftigen wird. Umso wichtiger sei es, das europäische Problem auch auf dieser Ebene zu lösen. Deutschland alleine könne die Krise nicht bewältigen, was die täglich steigenden Zahlen an Flüchtlingen zeigten. „Wir müssen dringen zu Recht und Ordnung zurückkehren, der Staat muss seiner Pflicht nachkommen“, so Reinhart. Diesen Standpunkt habe er auch auf höheren Ebenen der Partei vorgetragen. Zwar müsse man den Menschen vor Ort humanitär helfen aber Deutschland dürfe nicht überfordert werden. Er stehe klar für eine Begrenzung dieses Zustroms, ebenso gehe es nicht an, dass Deutschland diese Last zum größten Teil alleine trage. In soweit kritisierte er auch den bisherigen politischen Ablauf in Europa, Berlin und Stuttgart. Aber auch das Thema Breitband entwickle sich mehr und mehr zum großen Entscheidungsfaktor für den ländlichen Raum, so der Abgeordnete. „Ein schneller Internetzugang ist mittlerweile so wichtig wie eine ausgebaute Straße.“  So übte er Kritik an der mangelnden aktuellen Förderung des Breitbandausbaus durch das Land Baden-Württemberg gegenüber den Beschlüssen des Kreistags im Main-Tauber Kreis. Der Ausbau, aber auch dessen Förderung sei gerade im ländlichen Raum für die Zukunftsfähigkeit unabdingbar und bedürfe viel rascherer und stärkerer Unterstützung von Europa, Bund und Land. Hierauf habe er auch mit mehreren Briefen kürzlich an die Verantwortlichen hingewiesen.
 
Nach der obligatorischen Entlastung des bisherigen Vorstands erbrachten die Wahlen folgende Ergebnisse: Vorsitzender Melchior Döhner, stellv. Vorsitzende Lothar Döring, Erich Schönleber, Karlheinz Henninger, Schriftführer Karl-Heinz Bauer, Beisitzer Paul Achstetter, Franz Hermann, Willy Schäffner, Armin Schaupp, Kurt Wöppel, Gottfried Wühr, Edgar Zimmermann, Alexander Stolz. In seinem Schlußwort dankte Döhner den zahlreichen Anwesenden, unter denen sich auch viele neue Mitglieder befanden, für ihr Vertrauen und versprach, den Stadtverband in Zukunft in bewährter Weise zu führen, so dass, wie es im Statut der Senioren Union vorgesehen ist, besonders auch die älteren Mitglieder in der Union ihre Interessen vertreten könnten. su

Kreisparteitag der CDU Main-Tauber am 28. Januar 2016 in Tauberbischofsheim - Aufbruch zu einer neuen Zukunft

Kreis-CDU: Professor Dr. Wolfgang Reinhart mit knapp 95 Prozent im Amt als Vorsitzender bestätigt / Fokus liegt auf der Landtagswahl


Tauberbischofsheim. 45 Tage vor der Wahl des neuen Landtages von Baden-Württemberg gab sich der Vorsitzende der CDU des Main-Tauber-Kreises und Landtagsabgeordnete, Professor Dr. Wolfgang Reinhart, beim Kreisparteitag der Christdemokraten in der Tauberbischofsheimer Festhalle zuversichtlich. In einer sehr emotionalen und kämpferischen Rede bekräftigte der ehemalige Landesminister die Führungsrolle der CDU in Baden-Württemberg: "Jetzt beginnt der Aufbruch in eine neue Zukunft. Wir schaffen das am 13. März und wir werden mit einem CDU-Ministerpräsidenten an der Spitze dieses Land, unsere Heimat, mit Herz und Verstand in eine bessere Zukunft führen".
Anschließend wählten ihn die Anwesenden mit knapp 95 Prozent der Stimmen erneut zu ihrem Kreisvorsitzenden. Auch die übrigen Mitglieder des Kreisvorstandes erzielten bei der Abstimmung Traumergebnisse von über 90 Prozent. Schatzmeister Bruno Tremmel erreichte mit 99,3 Prozent das absolute Spitzenergebnis.
Bis zur Wahl am 13. März wird der Kreisvorsitzende in allen 18 Kreisgemeinden bei Wahlversammlungen sprechen. Auch an prominenter Unterstützung fehlt es in den kommenden sechseinhalb Wochen nicht. So werden unter anderem der Spitzenkandidat für das Amt des künftigen Ministerpräsidenten, MdL Guido Wolf, MdB Wolfgang Bosbach, der Vorsitzende der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Wolfgang Kauder, Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier, Professor Bernd Rürup, der ehemalige Kultusminister aus Sachsen und Pisa-Sieger, Professor Wöller und die CDU-Abgeordnete im Bayerischen Landtag, Barbara Stamm aus Würzburg im Landkreis auftreten.
In seinem Rechenschaftsbericht nannte der Kreisvorsitzende nochmals die wichtigsten Stationen im Jahr 2015. Vor allem bei den Kommunalwahlen habe sich die Stärke der CDU dokumentiert. Im Kreistag habe man mit 23 Sitzen beinahe die absolute Mehrheit der Mandate errungen. Damit dokumentiere die Kreis CDU, die in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag feiert, ihre Basis, ihre Stärke, ihre Identität und ihre Verwurzelung in der Bevölkerung.
Thema Flüchtlingspolitik
Die aktuelle bundespolitische Situation werde eindeutig vom Thema Flüchtlinge beherrscht, so Reinhart weiter. Dieses Thema fordere alle heraus. Es spalte die Gesellschaft und die Parteien und damit auch die Koalition in Berlin. Die Krise könne nur gelöst werden, wenn man die Fluchtursache bekämpfe und eine europäische Lösung finde. "Wir können nicht alle unbegrenzt in Deutschland aufnehmen". Das überfordere selbst ein starkes Land wie die Bundesrepublik. Reinharts Ratschlag: "Wir müssen vor Ort helfen. Nicht den Fisch in Deutschland, sondern die Angel in den Herkunftsländern".
Statt Sozialleistungen in Bargeld könnten mit diesen Beträgen vor Ort mindestens 20 Flüchtlingen geholfen werden. Wichtig sei, dass der Krieg beendet werde. Dann sei die Hauptursache in Syrien beseitigt. Zu den Forderungen Reinharts gehört auch die Umstellung von Geld- auf Sachleistungen bei der Leistungsgewährung in den Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften.
Für "ungeheuerlich" hält es der Landtagskandidat auch, dass es die Landesregierung nicht schaffe, alle Flüchtlinge zu registrieren. Diese Kritik richtete Reinhart auch an die Bundesregierung. Noch nie in 50 Jahren habe er einen solchen Kontrollverlust und eine solche Veränderung der Akzeptanz der Bundespolitik erlebt wie in den letzten sechs Monaten. Damit müsse Schluss sein.
Weitere Punkte die Reinhart in seiner Rede ansprach waren die Gesamtsituation in Europa. Hier stehe man vor einem Scheideweg. Die Probleme seien ernst und noch nie habe Europa vor einer solchen Zerreißprobe gestanden.
Die Wirtschaft in der Bundesrepublik, das Gesundheitswesen und die Bildungs- und Landwirtschaftspolitik, der Breitbandausbau und die Verbesserung der Infrastruktur durch Straße und Schiene waren weitere Themenfelder, die der Kreisvorsitzende streifte. Reinhart Schloss mit dem Appell: "Wir werden wieder Lust auf Zukunft machen, den Innovations- und Erfindergeist stärken mit einer Zukunfts- und Innovationsoffensive und die wirtschaftlichen Perspektiven in diesem Land wieder wie früher in den Mittelpunkt stellen".
Über die Arbeit der CDU-Kreistagsfraktion berichtete Manfred Schaffert. Die Handschrift der CDU sei hier ganz deutlich zu spüren, denn man betreibe eine konsequente Politik der Haushaltskonsolidierung und des Schuldenabbaues. Schwerpunkte in der nächsten Zukunft seien der Ausbau der Breitbandversorgung, die weitere Ausstattung der drei Berufsschulzentren in Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim, der Bereich Gesundheitsvorsorge und der Kreisstraßenbau.
Die Bundestagsabgeordnete Nina Warken ging auch auf die Flüchtlingspolitik ein und forderte neben der angestrebten europäischen Lösung aber auch die Berücksichtigung nationaler Interessen "ohne Denkverbote". Man habe bei diesem Thema auch die SPD zur konstruktiven Mitarbeit aufgefordert, was bisher aber nur halbherzig geschehen sei. Auch das Verhalten der Grünen kritisierte die Bundestagsabgeordnete. "Wer sich vor der AfD wegduckt, leitet nur noch mehr Wasser auf deren Mühlen".
Abschließend rief Zweitkandidat Joachim Döffinger den Anwesenden Parteifreunden nochmals ins Gedächtnis, worauf es bis zu Wahl am 13. März ankommt: "Wir müssen wieder das Vertrauen der Menschen gewinnen und sie vom Sinn der CDU-Politik überzeugen". Die Flüchtlingsdebatte dürfe nicht dazu führen, dass man sich gegenseitig zerfleische. "Dann gewinnen wir das Rückspiel".
Die Wahlen der Delegierten zum Bezirksparteitag, Landesparteitag und Bundesparteitag sowie die Zustimmung zu verschiedenen Anträgen erfolgten jeweils mit großer Mehrheit der 267 anwesenden Mitglieder.
© Fränkische Nachrichten, Samstag, 30.01.2016 (Bericht Werner Palmert, FN).


Jahreshauptversammlung der CDU Gerlachsheim - Dominik Martin wiedergewählt - Langjährige Mitglieder für 45 und 40 Jahre Parteizugehörigkeit geehrt


Das Bild zeigt die geehrten Mitglieder Reinhold Kilb (4. v.r.) und Oswald Baumann (6. v.r.) gemeinsam mit der neugewählten Vorstandschaft mit dem Vorsitzenden Dominik Martin (1. v.r.) sowie dem Kreisvorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL (2.v.r.) und dem stellv. Stadtverbandsvorsitzenden Hartmut Schäffner (1. v.l.).

Gerlachsheim. Vergangenen Donnerstag trafen sich die Mitglieder des CDU-Ortsverbands zur turnusgemäßen Jahreshauptversammlung. Nach der Begrüßung und dem Totengedenken ging der Ortsvorsitzende Dominik Martin in seinem Bericht auf die einzelnen Veranstaltungen und Themenschwerpunkte im nun vergangenen zweijährigen Geschäftsjahr des Verbandes ein. So organisierte man im Frühjahr 2014 jeweils einen politischen Gesprächsabend zur Europawahl mit dem ehemaligen Europaminister Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL und zur Kommunalwahl mit allen CDU-Kandidaten aus dem gesamten Stadtgebiet. Des Weiteren betonte Martin, dass es nach wie vor eines der wichtigsten Themen in Gerlachsheim sei, eine sinnvolle Folgenutzung für das ehemalige Prämonstratenserkloster zu finden, da der Betrieb des derzeit untergebrachten Seniorenzentrums im kommenden Jahr eingestellt werde. Deshalb habe man sich im Rahmen einer Ortsvorsitzendenkonferenz des CDU-Kreisverbands einen Überblick über die örtlichen Begebenheiten eingeholt und sich anschließend intensiv mit diesem Thema beschäftigt.
Daran knüpfte auch der Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Wolfgang Reinhart in seinem Grußwort an und machte deutlich, dass dieses wertvolle Kulturdenkmal im Gesamtensemble mit dem Klostergaten und der herrlichen Barockkirche in seiner Schönheit unbedingt erhalten werden müsse. Die Kreisverwaltung bemühe sich derzeit intensiv, Alternativen für die weitere Nutzung zu finden. MdL Reinhart hob zudem hervor, dass hierbei auch dem Land Baden-Württemberg aufgrund seiner Eigentümerstellung ganz besondere Pflichten zufielen. Die bisher für eine Renovierung zugesagten 2 Millionen Euro seien zwar ein guter Anfang, jedoch müsse hier noch nachgebessert werden, da der Investitionsbetrag deutlich höher eingeschätzt werde.
Im Anschluss daran staden die Ehrungen langjähriger Mitglieder an. "Unsere Mitglieder sind der größte Schatz der Partei", so Reinhart. Deshalb sei es ihm als Kreisvorsitzender eine ganz besondere Freude, mit Reinhold Kilb und Oswald Baumann zwei langjährige Mitstreiter und Wegbegleiter für über 45 bzw. 40 Jahre Mitgliedschaft in der CDU und für ihren großen Einsatz vor Ort mit der silbernen Ehrennadel auszeichnen zu dürfen.
Stadtrat Norbert Groß berichtete darauf über die aktuellen Projekte in der Kommunalpolitik. Nachdem die Baumaßnahme in der Würzburger Straße in Kürze fertiggestellt sein werde, sei im Haushalt für das kommende Jahr vorgesehen, mit der Sanierung der Emil-Kern-Straße zu beginnen, so Groß.
Der stellv. Stadtverbandsvorsitzende Hartmut Schäffner bedankte sich bei den anwesenden Mitgliedern für ihr Engagement und wünschte dem Ortsverband für die kommende Amtszeit alles Gute.
Bei den anschließenden Wahlen wurde Dominik Martin einstimmig als Ortsvorsitzender wiedergewählt. Ebenso im Amt bestätigt wurden Beate Reuschlein als stellvertretende Vorsitzende und Markus Baumann als Schriftführer. Neuer Schatzmeister wurde Tim Reuschlein. Als Beisitzer komplettieren Martin Baumann, Norbert Groß, Sebastian Groß, David Stolz und Uwe Trillhose den Vorstand.
In seinem Schlusswort bedankte sich Dominik Martin bei der Versammlung für das entgegengebrachte Vertrauen und erklärte, man wolle den Gerlachsheimern Bürgern seitens des Ortsverbands auch weiterhin mit verschiedenen Veranstaltungen die Möglichkeit zum politischen Meinungsaustausch bieten.




Landesdelegiertentag der CDU-Frauen Union Baden-Württemberg in Pforzheim

Inge Gräßle MdEP als neue Landesvorsitzende der Frauen Union Baden-Württemberg gewählt

Anlässlich des Landesdelegiertentages der Frauen-Union Baden-Württemberg im Kongresszentrum Pforzheim, an dem als Delegierte die Kreisvorsitzende der Frauen-Union Main-Tauber Angelika Döhner teilnahm, wurde die Europaabgeordnete Inge Gräßle aus Heidenheim mit 96,8 % der abgegebenen Stimmen als Landesvorsitzende ins Amt gewählt. „Ich freue mich über diesen überwältigenden Vertrauensbeweis – das gibt Rückenwind für unsere politische Arbeit und zeigt: Wir Frauen in der Union halten zusammen und stehen gemeinsam für die Sache ein.“ Neue Pressereferentin wurde Frau Nina Warken MdB (Tauberbischofsheim).
Die bisherige Landesvorsitzende, Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz MdB war nach 20 Jahren im Amt nicht mehr zur Wiederwahl angetreten. Sie wurde inzwischen auf dem Bundesdelegiertentag in Kassel zur neuen Bundesvorsitzenden der Frauen-Union als Nachfolgerin der Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer gewählt.
 
Neben den Neuwahlen des Landesvorstandes stand die Rede des Spitzenkandidaten der CDU Baden-Württemberg für die Landtagswahl 2015, Guido Wolf MdL, auf der Tagesordnung. In seiner Rede ging er ausführlich auf die Asyl- und Flüchtlingspolitik ein: „Denjenigen, die unsere Hilfe brauchen, helfen wir. Aber es gehört auch dazu, dass wir diejenigen wieder in ihre Heimat zurückführen, die kein Bleiberecht haben.“
 
Laut Inge Gräßle MdEP sind aus der Sicht der Frauen insbesondere folgende Themen wichtig, die einen Regierungswechsel im Land erforderlich machen: Stärkung des Fraueneinflusses in der Wirtschaft, weitere Arbeit an der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, mehr Frauen in die Wissenschaft, Förderung der Selbständigkeit, flexible Teilzeit, Betreuungsgeld, sich kümmern um Frauen, die auch in der Pflege aktiv sein müssen, bis hin zu dem Thema „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“. 
 




Mitgliederehrungen im CDU Stadtverband Weikersheim

Gold für Albert Wolfert

Weikersheim. Zur festlichen Mitgliederehrung hatte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Martin Heuwinkel die Mitglieder der Union in den Sängerkeller eingeladen, um in einem würdigen Rahmen viele altgediente Unionsmitglieder für ihren jahrzehntelangen Einsatz zu ehren. Zur Veranstaltung im gut gefüllten Sängerkeller war auch der Kreisvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL gekommen, der im Namen der Bundesvorsitzenden Angela Merkel die Urkunden übergab. In seiner Begrüßung blickte Heuwinkel auf das ehrenamtliche Engagement der CDU in Weikersheim zurück, die nach der erfolgreichen Kommunalwahl im vergangenen Jahr wieder die stärkste Fraktion im Stadtrat stellt. Aber auch gesellige Veranstaltungen, wie der traditionelle Kaffee-Stand im Rahmen der Kärwe vor wenigen Tagen, waren wieder ein Höhepunkt im Stadtverband. Die aktuellen Themen des Stadtrats beleuchtete der stellv. Fraktionsvorsitzende Norbert Beck, der besonders auf die Herausforderungen der Unterbringung von Flüchtlingen einging, die in diesen Tagen in Wohncontainern in Weikersheim einziehen werden. Dieses Thema werde die Bürgerinnen und Bürger der Stadt noch längere Zeit begleiten. Erfreut sei er jedoch, dass sich bereits über hundert ehrenamtliche Helfer gemeldet hätten, um einen möglichst reibungslosen Ablauf der Flüchtlingsaufnahme sicher zu stellen. Als weiteres wichtiges Thema stand die Breitbandversorgung der Haushalte - besonders auch in den Teilorten - auf der Tagesordnung. Hier habe der Kreis sich für ein sog. Deckungslückenmodell entschieden, welches mit großer Mehrheit beschlossen worden sei und als einzige Alternative eine zeitnahe Versorgung der Bürger mit schnellem Internet bis 50 Mbit/s bis zum Jahr 2018 ermöglicht.
 
Kreisvorsitzender Reinhart dankte in seiner Ansprache den Unions-Jubilaren, und stimmte die Anwesenden auf die in einem knappen halben Jahr stattfindende Landtagswahl ein. Hier gelte es im Sinne des ländlichen Raums den Regierungswechsel zu schaffen. Nicht zuletzt die Situation der Flüchtlinge im dünnbesiedelten Main-Tauber-Kreis zeige, dass die Region auf Hilfen angewiesen sei. In Zeiten der guten Steuereinnahmen gelte es diese klug einzusetzen, um die Menschen im ländlichen Raum im Standortwettbewerb mit den Ballungsräumen nicht zu benachteiligen.
 
Urkunden für 20jährige Mitgliedschaft erhielten Helmut Paul und Franz Schweizer, die beide auch viele Jahrzehnte als Ortschaftsräte und im Stadtrat engagiert waren. Über die Ehrennadel aus Bronze konnten sich Michael Schammann, Albert Wolfert jr., Eberhard Ehrmann, Albert Hermann, Barbara Hofmann, Rudolf Mittnacht und Friedrich Wolfarth für 25 Jahre Mitgliedschaft freuen. Auch sie lobte Reinhart für vorbildhaftes Wirken in den unterschiedlichsten Ehrenämtern, die wie Reinhart unterstrich, noch immer eine der wichtigsten Bestandteile der Gemeinschaft auf dem Land seien. Die sei heute bei weitem keine Selbstverständlichkeit mehr, erst recht nicht über so viele Jahre.
Seit über 35 Jahren in der Union sind Paul Wolf und Josef Zenkert. Der Stadtverbandsvorsitzende Martin Heuwinkel freute sich über die Auszeichnung für seine nun schon 40jährige Mitgliedschaft, ebenso wie Gerhard Balbach und Erika Thierauf. Reinhart lobte das Engagement Heuwinkels ausdrücklich, der neben der Union noch auf viele weitere Ehrenämter blicken kann, von denen er besonders Heuwinkels Wirken für das jüdische Museum in Creglingen hervorhob. Als weiteres Urgestein wurde Manfred Rosner für mittlerweile 45 Jahre Unionsmitgliedschaft geehrt, der sich über viele Jahre auch als Mitglied im Vorstand engagiert hatte.
Als Höhepunkt der Veranstaltung verlieh MdL Prof. Dr. Reinhart dem lebensältesten Mitglied der Union in Weikersheim, Albert Wolfert, die Ehrennadel in Gold der CDU Deutschlands für seine 50jährige Mitgliedschaft. Reinhart unterstrich, dass diese Ehrung nur wenigen zu Teil werde, selbst im großen Kreisverband Main-Tauber. Mit stehenden Ovationen dankten die vielen Gäste Albert Wolfert für seine Arbeit in der Union im vergangenen halben Jahrhundert.


MdL Reinhart:  „Land und Landkreis müssen Klosterareal als wertvolles Kulturgut schützen“

Das Bild zeigt die Teilnehmer der Ortsvorsitzendenkonferenz in Gerlachsheim mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL (vorner 4. rechts) sowie der Heimleiterin des Seniorenzentrums Silvia Müller (vorne 1. rechts).
 

Gerlachsheim. "Das ehemalige Klosterareal hier in Gerlachsheim ist eines unserer wertvollsten Kulturgüter im mittleren Taubertal", so der CDU-Kreisvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL im Rahmen eines Vor-Ort-Termins, bei dem sich der Kreisvorstand und die Ortsvorsitzenden ein gutes Bild von der aktuell als Seniorenzentrum genutzten Anlage machen konnten.
Frei nach der Divise „einmal sehen ist besser als eintausend Mal hören“ führte die Heimleiterin Silvia Müller die Anwesenden, darunter auch mehrere Kreisräte, durch die Einrichtung und machte deutlich, dass in den nächsten Jahren viel Geld investiert werden müsse, um das Gebäude in irgendeiner Form weiterhin nutzen zu können.
Nachdem bereits im November 2008 bekannt geworden war, dass der Landkreis sein dort momentan untergebrachtes Pflege- und Altersheim schließen wird, war es zunächst vorgesehen, dass hier unter der Trägerschaft des Caritasverbands ein Wohnheim für Behinderte eingerichtet wird. Der Schock unter in der Bevölkerung sei gewaltig gewesen, als im vergangen Jahr bekannt wurde, dass nun auch dieses Konzept geplatzt und die Zukunft des Gebäudes dadurch ungewiss geworden sei, betonte der örtliche Stadtrat Norbert Groß.
Nun liege es Landkreis und am Land Baden-Württemberg als Eigentümer an einem Strang zu ziehen, um das Gebäude zu sanieren und gemeinsam ein geeignetes Zukunftskonzept für eine Folgenutzung zu finden, ergänzte hierzu der Ortsvorsitzende der CDU-Gerlachsheim Dominik Martin.
Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL stellte zudem fest, dass die Kosten einer Sanierung einen höheren Millionenbetrag ausmachen werden. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich Reinhart in dieser Sache an das Wirtschafts- und Finanzministerium in Stuttgart gewandt und vom damaligen Staatsekretär Ingo Rust eine Zusage erhalten, dass sich das Land im Falle einer Verlängerung des Erbpachtvertrags mit rund  zwei Millionen Euro an der Sanierung beteiligen würde. Dies sei zwar ein Anfang, gehe aber noch nicht weit genug, betonte der Abgeordnete. In Anbetracht der geschätzten Gesamthöhe der Sanierungskosten und enormen kulturellen Bedeutung des ehemaligen Klosters für die gesamte Region habe das Land Baden-Württemberg aus seiner Eigentümerstellung heraus „ganz besondere Pflichten“, so MdL Reinhart weiter.



CDU-Ortsverband Edelfingen: Jubiläum gefeiert und beste Unterhaltung geboten / Ehrung für Horst Bauer

Spritziger Bieranstich beim 25. Dorfbrunnenfest


Mit einem fröhlichen "Prosit" stieß die kommunale Politprominenz beim Dorfbrunnenfest auf das 25-Jahr-Jubiläum des beliebten Dorffestes an

 

Edelfingen. Zum mittlerweile 25. Mal hatte der CDU-Ortsverband Edelfingen-Dainbach zum Dorfbrunnenfest in die Ortsmitte von Edelfingen gerufen. Schwungvoll mit zwei flotten Tänzen eröffneten die Powergirls aus Dainbach das beliebte Fest.

Bei Kaiserwetter konnte Ortsverbandsvorsitzender Reinhold Öhm viele Besucher und Gäste begrüßen. Sein besonderer Gruß galt der anwesenden "Polit-Prominenz": Neben vielen Kommunalpolitikern waren mit Nina Warken, Margarete Horb und Alois Gerig gleich drei MdB's gekommen und MdL Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, der von Anfang an dieses Fest besucht, erwies den Edelfingern ebenfalls wieder die Ehre.

Das Fest, das inzwischen weit über die Dorfgrenzen hinaus bekannt ist, hatte wieder zahlreiche Gäste angelockt. Eine große Helferschar sorgte mit einem vielfältigen Angebot für das Wohl der Besucher.

Traditionsgemäß übernahm Landtagsmitglied Reinhart den obligatorischen Anstich des von der Herbsthäuser Brauerei gestifteten Freibierfasses, der allerdings in diesem Jahr zum Vergnügen der umstehenden Zuschauer zu einem feucht-fröhliches Erlebnis wurde. Nichtsdestotrotz stieß man mit den ersten gefüllten Bierkrügen auf ein Gelingen des Jubiläumsfestes an.

Wolfgang Reinhart freute sich, seit Beginn des Festes mit dabei sein zu können und verwies auf das 70-Jahr-Jubiläum der CDU in diesem Jahr, das man noch im Kreisverband feiern wolle. Weiter führte er aus, dass er ebenfalls schon 40 Jahre in der Politik aktiv sei und stellte rückblickend fest, dass in dieser Zeit für den ländlichen Raum viel erreicht werden konnte. Das Dorfbrunnenfest sei eine wichtige Begegnungsstätte unterstrich er, bevor er kurz auf die derzeitigen großen politischen Themen einging. Vor diesen Herausforderungen sei es wichtig auch "die Heimat zukunftsfest zu machen". Dazu diene das Dorfbrunnenfest in bester Weise.

Auch die Bundestagsmitglieder Horb, Gerig und Warken streiften kurz das politische Geschehen, lobten das besondere Flair der Veranstaltung und boten den Besuchern an, während ihrer Anwesenheit mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Eine besondere Ehrung durch den Kreisvorsitzenden Wolfgang Reinhart und den Ortsvorsitzenden Reinhold Öhm erhielt der Edelfinger Horst Bauer, der für seine 25-jährige Mitgliedschaft in der CDU eine Jubiläumsurkunde erhielt und die zugehörige Ehrennadel angesteckt bekam. Bevor Öhm den Besuchern einen angenehmen Aufenthalt wünschte, verwies er noch auf einen am 3. Oktober geplanten Ausflug nach Frankfurt, zu dem sich noch einige wenige Teilnehmer anmelden könnten.

Bericht: Werner Mies, Fränkische Nachrichten vom 28. Juli 2015 (Ausgabe Bad Mergentheim)


CDU AK Umwelt: Ganzer Ortsteil kann nachhaltig geheizt werden


CDU-Kreisvorsitzender Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Schregelmann, AK-Vorsitzendem Markus Lutz und Volker Erbacher bei der Besichtigung der Biogasanlage in Steinfurt

Külsheim.Steinfurt
. Die Biogasanlage auf dem Hof der Familie Erbacher ist nach ihrem Ausbau auf eine elektrische Leistung von 500 Kilowatt in der Lage, durch ihre bloße Abwärme sämtliche Haushalte in Steinfurt über ein Nahwärmenetz zu versorgen. Die Mitglieder des Arbeitskreises Umwelt im CDU Kreisverband Main-Tauber zeigten sich bei ihrem kürzlichen Besuch des Anwesens beeindruckt von diesen Eckdaten der Anlage, die zu den größten im Main-Tauber-Kreis gehört. „Die Biogasanlage zeigt, dass auch der ländliche Raum einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende weg von fossilen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energieträgern, leisten kann“, so der Kreisvorsitzende der Union, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart während des Besuchs in Steinfurt. Ein weiterer großer Vorteil sei die sog. Grundlastfähigkeit der Anlage, die mit ihrer Leistung jederzeit zur Verfügung stehe und witterungsunabhängig sei. Damit sei sie eine ideale Ergänzung zu Energie aus Sonne und Wind, die zwar auch im Main-Tauber-Kreis schon jetzt einen großen Beitrag zur Energiewende leisten würden, jedoch nicht immer berechenbar zur Verfügung stünden.
 
Zur Veranschaulichung der erzeugten elektrischen Leistung erklärte Külsheims Bürgermeister Thomas Schreglmann, dass die 500 kW durchaus für die 1000 Haushalte Külsheims ausreichen würden. Damit könnten Biogasanlagen in der Region ganz neue Perspektiven für Städte und Gemeinde in Bezug auf die Eigenversorgung eröffnen. Der Vorsitzende des Arbeitskreises Umwelt, Markus Lutz, unterstrich die Bedeutung der Anlage, die durch eine Gesamtinvestition von 2,5 Millionen Euro durch die Besitzer ermöglicht wurde.
 
„Familie Erbacher ist damit der Übergang vom Landwirt zum Energiewirt gelungen“, so Reinhart weiter. Erfreulich sei besonders, dass die Größe der Anlage durch die Familie alleine zu bewältigen sei. Biomasse aus Getreide und Gülle der Viehzucht auf dem Hof würden fast völlig als Energielieferant ausreichen. Lediglich jetzt nach dem Ausbau auf die neue Leistungsstufe, müsse von einem benachbarten Hof aus Külsheim ein geringer Anteil an Biomasse zugeführt werden, so Volker Erbacher. Natürlich sei die Anlage, die aufgrund ihrer Größe besonderen Sicherheitsvorschriften unterliege, nach den modernsten Standards gebaut. Auch sei man darauf vorbereitet, sich den immer wieder geänderten Rahmenbedingungen für Biogasanlagen anzupassen. Nächster Schritt sei nun das geplante Nahwärmenetz vor Ort in Steinfurt anzulegen, so dass die wertvolle Abwärme der Anlage ebenfalls nachhaltige genutzt werden könne. Über Umsetzung und Investition werde man sich gemeinsam mit der Stadt Külsheim in Kürze verständigen, so Erbacher.
 
Abschließend dankte Minister a.D. Reinhart für die eindrucksvolle Schilderung der Anlage. Er freue sich sehr, dass es im ländlichen Raum wie dem Main-Tauber-Kreis Landwirte geben, die dem Strukturwandel so aufgeschlossen gegenüberstehen, und die Herausforderungen neben der klassischen Landwirtschaft aus Getreideanbau und Viehzucht auch die der Energieerzeugung in Angriff nähmen. Dies zeige, dass die Menschen in der Heimat im Main-Tauber-Kreis in vielfältiger Weise mit Ballungszentren konkurrieren könnten. So sei auch eine autarke Energieversorgung direkt vor Ort ein unvergleichlicher Standortvorteil.


Ladies Lunch der CDU-Frauenunion Kreisverband Main-Tauber

zum Thema: „Mütterrente- das Synonym für die Leistungsverbesserungen in der gesetzlichen Rentenversicherung“

 
FU Kreisvorsitzende Angelika Döhner mit dem Referenten der Deutschen Rentenversiherung Udo König und der Vorsitzenden des Arbeitskreises Pflege und Soziales im CDU-Kreisverband Main-Tauber, Swantje Popp.

Auf Einladung der Vorsitzenden des Kreisverbandes der Frauenunion Angelika Döhner erläuterte Herr Udo König, Leiter Auskunft und Beratung/Öffentlichkeitsarbeit im Regionalzentrum der Deutschen Rentenversicherung Schwäbisch Hall die Neuregelungen zur Mütterrente und weitere rentenspezifische Themen vor einem sehr interessierten Publikum.
 
Im Einzelnen bringt das Leistungsverbesserungsgesetz der Rentenversicherung spürbare Leistungssteigerungen bei der Rente.
Der Landesverband der Frauenunion der CDU Baden-Württemberg mit seiner Vorsitzenden Annette Widmann-Mauz MdB war einer der ersten Landesverbände, der die Mütterrente einforderte. Heute ist die Mütterrente Realität für Millionen Frauen. Mit dem Begriff „Mütterente“ ist eine bessere rentenrechtliche Anerkennung von Erziehungszeiten für Kinder gemeint.
So wurde die Anrechnung von Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder von bisher 12 Monaten auf nunmehr 24 Kalendermonate ausgeweitet. Davon profitieren nicht nur die zukünftigen Rentner, sondern auch alle derzeitigen Bestandsrentner. Im Regelfall erhöht sich dadurch die Netto-Rente pro erzogenem Kind um ca. 26 Euro monatlich. Durch die Neuregelung können vor allem für Frauen erstmalig Rentenansprüche entstehen, auch für Witwen. Allerdings müssen sie einen Antrag stellen!
Beispiel: Frau, zwei Kinder, bisher keine eigene Rente. Hier macht es Sinn, für ein Jahr den Mindestbeitrag nachzuzahlen (einmalig knapp über 1.000 €). Mit den vier Jahren Kindererziehungszeiten erhält sie zukünftig eine Rente von ca. 119 € brutto (West) monatlich.
 
Einen weiteren Pluspunkt stellt die Rente ab dem 63. Lebensjahr dar. Seit dem 01.07.2014 können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die besonders lange gearbeitet und mindestens 45 Jahre anrechenbare Zeiten vorweisen können, frühestens ab dem 63. Lebensjahr abschlagsfrei in Altersrente gehen.
Auch Zeiten der Kindererziehung bis zum 10. Lebensjahr zählen hierbei zu den anrechenbaren Zeiten. So können auch viele Mütter, die ihre Beschäftigung wegen der Kinder unterbrochen hatten, die 45-jährige Wartezeit erfüllen.
Jedoch gibt es einen Wermutstropfen: Für Versicherte ab dem Geburtsjahrgang 1953 wird das Eintrittsalter stufenweise in Zweimonatsschritten auf das 65. Lebensjahr angehoben. Der Jahrgang 1964 kann dann diese Rente erst mit 65 beziehen.
 
Auch die Erwerbsminderungsrente erfährt eine Verbesserung. Der Erwerbsminderungsrentner wurde rentenrechtlich bisher so gestellt, als hätte er bis zum 60. Lebensjahr gearbeitet. Ab dem 01.07.2014 wird diese fiktive Arbeitszeit auf das 62. Lebensjahr verlängert. Dies kann im Schnitt die Rente um 40 bis 50 Euro monatlich erhöhen. Aber bitte beachten: Dies gilt nur für Neurentner ab dem 01. Juli 2014.
 
Ein weiteres Themengebiet war das neue Hinterbliebenenrecht. Wie ist man im Falle des Todes seines Partners abgesichert? 
Seit dem 01.01.2002 hat der Gesetzgeber das Hinterbliebenenrecht novelliert. Jedoch gilt das alte Recht noch für den Personenkreis, der folgende Vorgaben erfüllt: Der Ehepartner ist vor dem 01.01.2002 verstorben oder ein Partner ist vor dem 02.01.1962 geboren und die Ehe wurde vor dem 01.01.2002 geschlossen.
Entscheidende Einschnitte nach neuem Recht sind die Begrenzung der kleinen Witwenrente auf  24 Monate, die Begrenzung der großen Witwenrente von bisher 60 % auf nun

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